Schlosshotel Weißenburgüber dem Saaletal
Schloss Weißenburg in der Morgensonne, über den Baumwipfeln des Hangs

Die Weißenburg

Geschichte,
die weiterlebt.

Von der mittelalterlichen Burg zum heutigen gastlichen Ort: Schloss Weißenburg bewahrt Spuren vieler Jahrhunderte – ohne stillzustehen.

Ein Ensemble auf alten Mauern

Das Schloss als Ausgangspunkt, nicht als Kulisse.

Die ältesten sicheren Nachrichten zur Weißenburg reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück; ihr Ursprung wird kurz nach der Teilung des askanischen Grafenhauses Orlamünde im Jahr 1248 vermutet. Das heutige Erscheinungsbild entstand wesentlich nach dem Brand von 1792 und dem Wiederaufbau ab 1796. Zum Ensemble gehört auch die Kapelle.

Die alten Burgmauern mit Rundturm und kleiner Bogentür, darüber das SchlossgebäudeNachts durch einen berankten Torbogen in die beleuchtete Kapelle mit Kreuz und Altar

Zeitachse

Sieben Jahrhunderte in Bewegung.

  1. Vermuteter Ursprung

    Die Anlage entsteht vermutlich als repräsentativer Wohnsitz einer Linie der Grafen von Orlamünde.

  2. Erste sichere Überlieferung

    Graf Heinrich von Orlamünde verkauft die Weißenburg an Markgraf Friedrich II. von Meißen.

  3. Umbau in der Renaissance

    Friedrich Thun lässt die Anlage zu einem gut bewohnbaren Schloss mit Turm umbauen.

  4. Goethe auf der Weißenburg

    Am 6. Juli wandert Goethe von Kochberg zur Weißenburg; zwei Tage später kehrt er zurück und übernachtet beim Pächter.

  5. Brand und Wiederaufbau

    Nach dem Brand von 1792 wird die Anlage wieder aufgebaut und erhält wesentliche Züge ihres heutigen Aussehens.

  6. Ein gastlicher Ort

    Forsthaus, Biergarten und individuelle Veranstaltungen öffnen ein neues Kapitel der Weißenburg.

Enge Wendeltreppe aus Sandstein im Turm, nur von einer Lampe beleuchtet
Treppenhaus mit Spitzbogenfenster, darin ein farbiges Wappen aus Bleiglas
Rundes Fenster in der dicken Bruchsteinmauer, Blick hinaus in den winterlichen Garten
„Nach Tisch gingen wir […] nach Weißenburg, wo ganz herrliche Gegend und einzelne vollkommene schöne Plätze sind.“
Goethe an Charlotte von Stein, 6. Juli 1777

Die heutigen Schlossbewohner

Zwei Turmfalken über alten Mauern.

Im Schlossturm leben zwei Turmfalken. Ihr Flug über der Anlage wird Teil der neuen Bildmarke – als lebendiges Zeichen dafür, dass Geschichte hier nicht ausgestellt, sondern fortgeschrieben wird.

Der Erkerturm des Schlosses vor blauem Himmel, daneben ein Turmfalke im FlugJunger Turmfalke im Profil, dicht hinter einer Fensterscheibe

Bitte beachten

Schloss Weißenburg ist kein Museum. Es finden derzeit keine Führungen und kein öffentlicher Besichtigungsverkehr statt. Zugänglich ist das Ensemble im Rahmen des Biergartenbesuchs, einer Übernachtung oder einer vereinbarten Veranstaltung.